Wie Michael Paege, Sprecher DOAG Fachgruppe und Competence Center Oracle Lizensierung, auf seinem Blog berichtet, finden sich die Neuerungen seit Mitte März 2026 im vertraglichen Dokument License Definitions and Rules (LDR) wieder.
Demnach ist der Oracle Linux Virtualization Manager (OLVM) nur noch in der “Oracle Linux Premier Plus”-Subscription enthalten. Bisher war er in eingeschränkter Form mit bis zu zwei virtuellen Maschinen pro physischem Server auch in der “Oracle Linux Premier”-Subscription enthalten.
Das hat sich nun geändert: OLVM gibt es fortan nur noch mit der “Oracle Linux Premier Plus”-Subscription, mit unbegrenzter Anzahl virtueller Maschinen pro physischem Server.
Darüber hinaus hat Oracle im selben Dokument in der Definition der Metrik “Physical CPU” klargestellt, dass eine “Physical CPU” unabhängig von Multichip-Modulen, Multicore-Architekturen und Hyperthreading als einzelne CPU gezählt wird.
Dabei ist zu beachten, dass diese Definition speziell für die Metriken “Physical CPU” und “Physical CPU-Pair” gilt – insbesondere im Kontext von Oracle Linux und OLVM – und nicht der sonst üblichen Prozessordefinition entspricht.


