Für die Reihe JavaLand x Women in Tech hat Ixchel Ruiz weibliche Referentinnen der kommenden JavaLand 2026 im Europa-Park interviewt. Diese Speaker-Spotlights bieten euch die Möglichkeit, die Referentinnen besser kennenzulernen und wertvolle Einblicke und Informationen zu aktuellen Themen zu erhalten. Weitere Informationen zur Women-in-Tech-Bewegung sowie zu Ixchels Motivation dafür findet ihr in unserem vorherigen Artikel.
Titel:“Was seht ihr eigentlich in mir?” – Die eigene Wahrnehmung verändern
Zeit: Mittwoch, 11.03.2026 | 10:00 – 10:40
Raum: Magic Cinema
Sprache: German
Fokus: Methodology & Culture
Warum fällt es uns so schwer, ein Kompliment anzunehmen?
Viele von uns haben das schon erlebt. Jemand lobt unsere Arbeit. Er hebt unsere Fortschritte hervor. Er weist auf eine Stärke hin. Und statt stolz zu sein, denken wir still bei uns: „Das war doch keine große Sache.“ Oder schlimmer noch: „Der will mir nur schmeicheln.“
Genau hier setzt Tamara Jostens Vortrag an. In dieser unangenehmen Kluft zwischen unserem Selbstbild und dem Bild, das andere von uns haben.
Meet the Speaker: Tamara Josten
Tamara Josten stieg als Quereinsteigerin in die Tech-Branche ein und arbeitet seit etwas mehr als drei Jahren im Bereich Softwaretests. In dieser Zeit hat sie auf Konferenzen Vorträge gehalten, einen Workshop geleitet, nach einigen Höhen und Tiefen ihre ISTQB-Foundation-Level-Prüfung bestanden und ihre Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickelt.
Und doch stellte sie sich immer wieder die Frage: Warum sehen andere etwas in mir, das ich selbst nicht sehe?
Dieser Vortrag entstand aus ihren eigenen Erfahrungen und vielen Gesprächen innerhalb der Community. Tamara erkannte, dass die Schwierigkeit, positives Feedback anzunehmen, häufiger vorkommt, als wir zugeben. Das gilt insbesondere für Quereinsteiger, aber nicht nur für sie.
Warum Tamara dieses Thema anspricht
Die Idee für diese Session entstand aus einer sehr persönlichen Beobachtung. Tamara bemerkte, wie schwer es ihr fiel, Lob anzunehmen oder ihre eigenen Leistungen als echte Erfolge anzuerkennen. Selbst wenn andere beeindruckt waren, dachte sie oft: „Das war doch nur meine Pflicht.“
Diese Kluft zwischen Selbstwahrnehmung und Außenwahrnehmung ist der Kern ihres Vortrags. Während andere Stärken, Wachstum und Durchhaltevermögen sehen, spielen wir unsere Leistungen oft herunter oder normalisieren sie.
In dieser interaktiven Session untersucht Tamara, warum dies geschieht und wie wir bewusst mit Feedback umgehen können, anstatt es abzulehnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nicht nur zuhören, sondern es auch selbst erleben. Durch kleine interaktive Übungen, darunter Tools wie das Johari-Fenster und das, was sie als „Compliment Challenge“ bezeichnet, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praktische Techniken erlernen, um darüber nachzudenken, wie sie sich selbst sehen.
Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um einen weiteren Vortrag über das Impostor-Syndrom handelt. Es geht darum, zu lernen, uns selbst realistischer und mitfühlender zu betrachten.
Was sie euch mitgeben möchte
Wie wir uns selbst sehen, ist nur eine Perspektive und nicht immer die realistischste.
Positives Feedback ist keine Höflichkeit oder Übertreibung. Es ist eine wertvolle Information. Wenn wir lernen, Lob bewusst anzunehmen, anstatt es sofort abzuwerten, bauen wir ein genaueres und freundlicheres Selbstbild auf.
Tamara möchte, dass das Publikum mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Veränderung in seiner Denkweise nach Hause geht: Andere Menschen sehen oft mehr in uns, als wir uns selbst erlauben zu sehen.
Ihre Perspektive: Unterstützung macht den Unterschied
Als Frau und Quereinsteigerin in der Tech-Branche wurde Tamaras Werdegang stark von Unterstützung geprägt. Sie gibt offen zu, dass sie aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Herkunft keine Nachteile erfahren hat. Im Gegenteil, sie erhielt Ermutigung und Anleitung von Kollegen, Mentoren und Mitgliedern der Community, darunter auch viele männliche Verbündete.
Für sie unterstreicht dies die Botschaft des Vortrags. Unterstützung funktioniert nur, wenn wir uns erlauben, sie anzunehmen. Feedback ist wichtig, unabhängig von Rolle, Erfahrung oder Geschlecht. Wenn jemand Potenzial oder Fortschritte in uns sieht, bedeutet eine zu schnelle Ablehnung, eine wertvolle Perspektive zu verwerfen.
Ihre Erfahrung unterstreicht die Bedeutung von Gemeinschaft und Ermutigung, insbesondere für diejenigen, die aus nicht-traditionellen Bereichen in die Tech-Branche einsteigen.
Warum die JavaLand der richtige Ort für diesen Vortrag ist
Tamara freut sich besonders auf den Austausch zwischen den Vorträgen. Die spontanen Gespräche, gemeinsamen Überlegungen und kleinen Begegnungen, die neue Ideen hervorbringen.
Für sie geht es bei Konferenzen nicht nur um Präsentationen, sondern darum, voneinander zu lernen. Und natürlich trägt die einzigartige Location der JavaLand zusätzlich zur Freude bei.
Nehmt an der Konversation teil
Diese Session lädt euch ein, innezuhalten und euch eine einfache Frage zu stellen: Was wäre, wenn andere Recht hätten, was euch betrifft?
Wenn ihr jemals Schwierigkeiten hattet, Lob anzunehmen, eure eigenen Leistungen in Frage gestellt habt oder das Gefühl hattet, dass euer Selbstbild vielleicht nicht die ganze Wahrheit widerspiegelt, bietet dieser Vortrag euch Hilfsmittel und Denkanstöße.
Bringt eure Neugier, Offenheit und vielleicht ein wenig Mut mit zur JavaLand 2026. Vielleicht verlasst ihr die Veranstaltung mit einem anderen Blick auf euch selbst.
Die Grammatik und Syntax dieses Artikels wurden mit ChatGPT und DeepL optimiert. Der Inhalt spiegelt die Ideen, Hoffnungen und Aussagen des Speakers wider.


