JavaLand Top-Speaker Check: Stefan Toth

  • Erstellt von Christian Luda
  • Javaland, Java

Stefan Toth berät Start-Ups, Mittelständler und Großkonzerne bei der organisatorischen, methodischen und technischen Neuausrichtung. In unserem Top-Speaker Check haben wir mit ihm über die kommende JavaLand gesprochen.

Stefan, auf der JavaLand bist du mit dem Talk “Architecture Games – Systeme spielend verbessern” vertreten. Warum hast du dich für dieses Thema entschieden? 

In letzter Zeit haben mich viele Leute auf LASR (Lightweight Approach for Software Reviews) angesprochen, die Risikokarten bestellt oder mir Rückmeldungen dazu gegeben. Darüber haben sich spannende Projekte ergeben, in denen wir den Gamification-Ansatz von LASR auch auf andere Tätigkeiten im Architekturbereich übertragen haben. In dem Talk möchte ich einige dieser Ideen vorstellen. Sie machen Architekturarbeit plastischer und zugänglicher. Ist eine gute Abwechslung zu technischeren Themen, denke ich.

Welche Entwicklungen oder Trends verfolgst du gerade in der Java-Welt?

Ich verfolge einige Dinge nebenbei. Wirklich spannend finde ich LangChain4j als kleineres Projekt – da habe ich auch privat einige Anwendungsfälle. Wenn wir Spring zur Java-Welt zählen (was ich tue), finde ich Spring Modulith aus Architekturperspektive super spannend. Da ergeben sich viele Anwendungsfälle in meiner Praxis und das Thema entwickelt sich auch stetig in die richtige Richtung.

Wo wohnst du und wie reist du zur JavaLand? Wie lange wird deine Reise dauern? 

Ich wohne in Wien und reise mit Flugzeug und Mietwagen an. Insgesamt brauche ich dafür wohl etwas über 5 Stunden – wenn alles klappt.

Wie vertreibst du dir auf der Anreise die Zeit? Hast du eventuell Empfehlungen für Bücher oder Podcasts?

Momentan höre ich viele Podcasts. “60 Songs That Explain the ‘90s” verbindet Musik und Nostalgie in wahnsinnig gutem Storytelling. Finde ich auf unterschiedlichen Ebenen spannend – mittlerweile gibt es hier auch eine “…calling the 2000s” Auskopplung, die ebenfalls hörenswert ist. “Geschichten aus der Geschichte” ist ein anderer Dauerbrenner. Die beiden Hosts behandeln für mich völlig arbeitsferne Themen, machen Entwicklungen und historische Geschehnisse aber wahnsinnig schön nachvollziehbar.

Worauf freust du dich am meisten bei dieser JavaLand? 

Ich freue mich auf einige Vorträge und den Austausch mit anderen Speakern und Teilnehmenden. Live-Events sind in dieser Hinsicht einfach gut und ich hoffe, der Austausch ist wieder so lebhaft wie letztes Jahr. Die JavaLand am Nürburgring war letztes Jahr auch viel atmosphärischer als gedacht – ich freue mich tatsächlich auf die Location und auf die Strecke. Vielleicht auf das ein oder andere Kart-Duell – da haben sich beim letzten Mal ein paar gute Rivalitäten angedeutet…